Mai 29
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AF/AE Sperre auf der iPhone Kamera

Ein Feature, dass mir -und vielleicht auch dir- bisher auf der iPhone Kamera entgangen ist. Mit langem Druck auf einen bestimmten Fokus-Punkt wird der Autofokus und die Belichtung fixiert und man kann damit dann noch viel coolere Bilder schiessen. Hier wirds erklärt.

Mai 28
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Automatisches Wordpress Backup mit BackWPup

Schon seit einiger Zeit habe ich nach einer vernünftigen Lösung gesucht, die mir erlaubt, die komplette Wordpress Installation inkl. Datenbank und Dateien automatisch zu sichern. Die beste aller Backup-Lösungen, Vaultpress von Automattic ist mir immer noch zu teuer, da würde ich dieses Geld lieber in einen WP-Engine Account stecken.

Im Moment bleibt es aber beim Cyon Hosting und einem automatischen Backup. Als Destination wollte ich die Amazon S3 Speicher nutzen, da ich meine Dropbox nicht mit externen Diensten verknüpfen will. Das bekannte Automatic Wordpress Backup hat in meinem Blog leider nie funktioniert, ich nehme an weil einfach zu viele Dateien vorhanden sind und das Plugin dann in ein Time-Out kommt.

Die Lösung heisst heute für mich BackWPup des deutschen Entwicklers Daniel Hüsken. Das Plugin bietet das Backup zu Amazon S3, Google Storage, Microsoft Azure, RackspaceCloud, Dropbox, SugarSync oder einfach auf einen FTP Server. Dabei können auch mehrere Varianten gleichzeitig genutzt werden um doppelte Sicherheit zu haben.

Das Plugin bietet viele Möglichkeiten sein persönliches Backupsystem abzubilden. Man erstellt einzelne Aufträge und definiert was genau im Backup enthalten sein soll, dabei kann man einerseits Dateien und Verzeichnisse wählen, die Wordpress XML Export Datei erstellen und die Datenbank sichern. Ich habe nach einem ersten Versuch das Komplettbackup wieder aufgeteilt in ein tägliches Backup für die Dateien zu S3, ein täglicher Export der Datenbank und einen wöchentlichen Backup mit Optimierung der Datenbank.

Je nachdem, wieviele Versionen man eines Backups man behält kann man sich sein Wunschsystem aufbauen. Zum Beispiel 30 Tages-Backups und 12 Monats-Backups damit man auch mal in einer alten Version etwas wiederfinden kann, das man vielleicht aus versehen gelöscht und nicht bemerkt hat.

Da mein Blog doch mittlerweile einige tausend Beiträge und Kommentare hat, und allein die Bilddaten in den Upload Ordnern schon über 2GB gross sind, gibt es zwischendurch auch mal ein Problem mit einem Backup. Im Gegensatz zum Automatic Wordpress Backup zeigt und protokolliert BackWPup aber jeden Backupvorgang.

Das ist praktisch, da man bei Problemen sehen kann wo das Script nicht mehr weiterarbeitet (z.b. beim Zippen von 2GB Dateien) oder man lässt sich das Protokoll von jedem Backupvorgang als Mail zukommen. Einmal eingerichtet und funktionell, kann man die E-Mail Benachrichtigung so einstellen, dass man nur dann eine E-Mail bekommt, wenn es eine Warnung oder Fehlermeldung gegeben hat.

Ich habe BackWPup jetzt seit einigen Wochen im Einsatz und bin begeistert. Das Plugin erstellt zuverlässig tägliche Backups und funktioniert problemlos. Gerade die Transparenz der einzelnen Arbeitsschritte und die Benachrichtigung bei Problemen finde ich toll. Hier hat ein Entwickler auch wirklich viel Zeit in die Lösung und ein tolles Produkt gesteckt.

Mai 26
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Amazon Kindle beim Buchhändler kaufen?

Ende des letzten Jahres habe ich einige Gedanken über den Buchhandel der Zukunft niedergeschrieben. Nun scheint sich in England ein etablierter Buchhändler auch Gedanken über die Zukunft gemacht zu haben und wird seine Handlungen mit WiFi und Restauration ausrüsten und den Kindle von Amazon verkaufen.

Gemäss dem Bericht des Guardian erhält der Händler von Amazon eine Vergütung, wenn Kindle-eBooks über das WiFi der eigenen Läden gekauft werden. Ob dies und der Verkauf von Kaffee & Kuchen ausreichen wird um den Ertragsrückgang auszugleichen?

Ich denke ein faires Model wäre der Verkauf von Kindles oder anderen eBook Readern wie den Nook durch Buchhandlungen und die anschliessende Beteiligung an allen Verkäufen auf diesem Gerät durch einen dem Partnerprogramm entsprechenden Betrag. Hier hätten auch kleine Buchhandlungen die Möglichkeit sich auf Dauer einen Einkommenskanal aufzubauen.

Mai 25
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Bist du ein Wordpress Guru?

Smarterer ist ein Service, bei dem man zu Produkten und Themengebieten multiple choice-Tests erstellen kann. Praktisch zum Beispiel um Kursinhalte zu prüfen oder Einstufungen zu machen.

Viele der Tests sind öffentlich zugänglich, so zum Beispiel der Wordpress Test, der sehr happige Fragen hat, so dass ich bisher nicht auf den Expertenstatus gekommen bin.

Da merkt man, dass Entwickler wie @kovshenin oder @neverything einiges mehr drauf haben! Wieviele Punkte schaffst du?

Mai 23
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Das heimliche e-Bike

Vor einiger Zeit gab es mal eine Kontroverse um Fabian Cancellara, in der ihm vorgeworfen wurde, einen versteckt montierten Motor an seinem Rennrad zu verwenden. Gar nicht so daneben, wenn man sich das Vivax Assist System von Gruber anschaut. Hier wird tatsächlich ein Elektromotor im Sattelrohr untergebracht, der dann direkt auf die Pedalwelle einwirkt.

[caption id=”attachment_16320” align=”alignright” width=”240” caption=”Ein e-Bike dem man den Motor nicht ansieht.”]Ein e-Bike dem man den Motor nicht ansieht.[/caption]Im Gegensatz zu den meisten anderen Elektroantrieben für Fahrräder, sieht man hier auf den ersten Blick nicht, dass es ein Elektrofahrrad ist. Das ganze System ist nicht einmal 2kg schwer, der Akku wird einfach in der Satteltasche verstaut und bietet für bis zu eineinhalb Stunden Energie.

Dabei arbeitet der Motor mit einer permanenten Umdrehung, das heisst, tretet man weniger, übernimmt der Motor mehr Leistung. Im Normalfall, kann das Fahrrad aber ganz normal gefahren werden. Braucht man an einer Steigung Unterstützung, schaltet man über dem Knopf am Lenker den Motor einfach ein.

Wie schon beim letzthin vorgestellten Electrolyte Fahrrad wird hier die Energie vorallem punktuell eingesetzt, während man das Fahrrad ansonsten normal nutzen kann. Ich finde das einen interessanten Ansatz für Leute die das Fahrzeug täglich nutzen. Beim Vivax Assist kommt dazu, dass man einem so nachgerüsteten Fahrrad die Technik nicht einmal ansieht. Ideal wenn es auch öfter an öffentlichen Plätzen abgestellt wird.

Das Vivax Assist System gibt es in der Schweiz leider nur bei einem Händler in Baar und kostet inkl. Einbau stolze (aber mit anderen Systemen vergleichbare) 2’658.- Euro.

Mai 19
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Mai 18
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Alternative Stadtführungen mit FreeTours

Nach dem Open Source Wiener Schnitzel habe ich nun wieder ein schönes Beispiel, wie sogenannte Donationware im realen Leben funktioniert. In verschiedensten Städten gibt es Anbieter von Freetours. Diese bieten kostenlose Stadtführungen an, die meistens auch ein wenig abseits der Touristenströme stattfinden, d.h. ein wenig alternativ sind.

Die Idee bei einer Freetour ist, dass man am Ende der Führung einen freiwilligen Betrag dem Führer gibt. Dieser lebt also von einer möglichst guten Führung durchaus besser, als wenn er unmotiviert seine Geschichten erzählt. Interessanterweise waren die Führer Liam auf der Alternative Tour in Berlin und nun Timmy auf der Free Tour in Bratislava beide aus Australien.

Die Aussensicht auf ein Land und deren Bewohner ist in diesem Fall aber eigentlich gar nicht schlecht, gerade wenn es um Geschichte geht, kann ein Australier diese unbefangener erklären als vielleicht ein Slowake. Anderseits frage ich mich, ob sich Slowaken vielleicht einfach gar nicht auf diesen du kriegst nur Geld, wenn du auch gut bist Deal einlassen.

Die Free Tour in Bratislava kann ich nur empfehlen. Man kriegt in 2 Stunden wohl nur einen Bruchteil der Geschichte mit, dennoch sieht man ein paar ausserordentliche Plätze und kriegt einiges über die bewegte Geschichte der Slowakei mit. Sei es, dass die Slowakei an der Seite von Hitler den Polen den Krieg erklärt hat, oder dass das berühmteste Bild vom Prager Frühling in Bratislava entstanden ist, die Tour lohnt sich!

Gerade bei einen Tagesausflug von Wien nach Bratislava hat man mit der 2 stündigen Tour nachher noch genug Zeit, den einen oder anderen POI selber anzusteuern und anzusehen. Die Tour startet in der Wintersaison einmal täglich um 13 Uhr, im Sommer dann um 11h und 16h.

Die FreeTours gibt es auch in Athen, Belgrad, Berlin, Bucharest, Budapest, Kiev, Ljubljana, Prag und Sofia.

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Relevanz in der Schweizer Medienszene

Philip Wampfler hat sich Gedanken über die Relevanz von Schweizer Blogs gemacht und schreibt als letzte Bemerkung:

Ich denke, die Schweizer »Alphablogger« haben der Schweiz ein problematisches Blogkonzept vorgelebt. Sie betrieben Lifestyle-, Technik- und Erlebnisblogs, sie waren das Tummelfeld für das Kind im Manne. Bloggen war etwas, womit man Spass haben sollte oder womit man zeigen sollte, wie viel Spass man sonst so hat. Es waren Wohlfühlblogs, in denen allenfalls ein wenig Konsumentenschutz betrieben worden ist. Das ist wohl ein Grund dafür, warum sich Blogs im journalistischen Bereich in der Schweiz nicht behaupten können.

Würde man sich mal die Anzahl der erschienenen Artikel in Tages- und Wochenzeitungen anschauen, und überlegen, was davon (im Sinne des oben erwähnten Artikels) wirklich relevant wäre, anderseits sich dann die Anzahl aktiver Journalisten die diese Artikel produzieren vor Auge führt, man wäre vielleicht erstaunt, wie hoch die Relevanz einer professionell organisierten Medienbranche ist.

Ich wäre schon froh, es gäbe mehr Leute, die sich überhaupt die Zeit nehmen und mehr als 6 Monate bloggen. So nebenbei noch relevante Stories zu recherchieren, aufzubereiten und zu verbreiten ist nun mal nicht so einfach, für Blogger und Journalisten.

Mai 17
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F.P.*

* Fürs Protokoll

Mai 15
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ban.jo - So funktioniert location based networking

Ich habe ja schon viel über location based services und wie ermüdend ich es finde, wenn solche Apps dann durch eine permanente GPS Nutzung den Akku innerhalb einiger Stunden leersaugen geschrieben. Dazu kommt noch, dass meistens eh nichts passiert ist.

Das komplette Gegenteil ist nun mit ban.jo der Fall. Die geniale App nutzt meine Accounts von Twitter, Facebook, Foursquare und Instagram (und würde auch Path und linkedIn unterstützen) und zeigt mir dann auf einer Map meine Freunde an.

Das funktioniert schon hervorragend, viel cooler ist aber, man sieht auch alle Accounts die auf diesen Services in der Nähe unterwegs sind. Hier in München sind das schnell mal 40 Leute in einem Umkreis von 3 Kilometern, was irsinnig Spass macht um neuen Leuten aus der Region zu folgen.

Dazu kommt, dass sich Ban.jo meine letzte Position merkt, und mich über einen Alert informiert, wenn jemand aus meinem Freundeskreis in der Nähe ist. Davon habe ich doch schon immer geträumt. Heute waren dies in München @christophbauer und @danielleicher, die nicht mal 2km von mir entfernt waren. Und das ganze ohne aktives GPS auf meiner Seite und ohne das die zwei ban.jo nutzen.

So hab ich mir das immer vorgestellt, und ich bin überzeugt, genau solche Apps werden unser soziales Verhalten im öffentlichen Raum verändern.