Ende des letzten Jahres habe ich einige Gedanken über den Buchhandel der Zukunft niedergeschrieben. Nun scheint sich in England ein etablierter Buchhändler auch Gedanken über die Zukunft gemacht zu haben und wird seine Handlungen mit WiFi und Restauration ausrüsten und den Kindle von Amazon verkaufen.
Gemäss dem Bericht des Guardian erhält der Händler von Amazon eine Vergütung, wenn Kindle-eBooks über das WiFi der eigenen Läden gekauft werden. Ob dies und der Verkauf von Kaffee & Kuchen ausreichen wird um den Ertragsrückgang auszugleichen?

Ich denke ein faires Model wäre der Verkauf von Kindles oder anderen eBook Readern wie den Nook durch Buchhandlungen und die anschliessende Beteiligung an allen Verkäufen auf diesem Gerät durch einen dem Partnerprogramm entsprechenden Betrag. Hier hätten auch kleine Buchhandlungen die Möglichkeit sich auf Dauer einen Einkommenskanal aufzubauen.
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Smarterer ist ein Service, bei dem man zu Produkten und Themengebieten multiple choice-Tests erstellen kann. Praktisch zum Beispiel um Kursinhalte zu prüfen oder Einstufungen zu machen.
Viele der Tests sind öffentlich zugänglich, so zum Beispiel der Wordpress Test, der sehr happige Fragen hat, so dass ich bisher nicht auf den Expertenstatus gekommen bin.
Da merkt man, dass Entwickler wie @kovshenin oder @neverything einiges mehr drauf haben! Wieviele Punkte schaffst du?
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Vor einiger Zeit gab es mal eine Kontroverse um Fabian Cancellara, in der ihm vorgeworfen wurde, einen versteckt montierten Motor an seinem Rennrad zu verwenden. Gar nicht so daneben, wenn man sich das Vivax Assist System von Gruber anschaut. Hier wird tatsächlich ein Elektromotor im Sattelrohr untergebracht, der dann direkt auf die Pedalwelle einwirkt.
[caption id=”attachment_16320” align=”alignright” width=”240” caption=”Ein e-Bike dem man den Motor nicht ansieht.”]
[/caption]Im Gegensatz zu den meisten anderen Elektroantrieben für Fahrräder, sieht man hier auf den ersten Blick nicht, dass es ein Elektrofahrrad ist. Das ganze System ist nicht einmal 2kg schwer, der Akku wird einfach in der Satteltasche verstaut und bietet für bis zu eineinhalb Stunden Energie.
Dabei arbeitet der Motor mit einer permanenten Umdrehung, das heisst, tretet man weniger, übernimmt der Motor mehr Leistung. Im Normalfall, kann das Fahrrad aber ganz normal gefahren werden. Braucht man an einer Steigung Unterstützung, schaltet man über dem Knopf am Lenker den Motor einfach ein.

Wie schon beim letzthin vorgestellten Electrolyte Fahrrad wird hier die Energie vorallem punktuell eingesetzt, während man das Fahrrad ansonsten normal nutzen kann. Ich finde das einen interessanten Ansatz für Leute die das Fahrzeug täglich nutzen. Beim Vivax Assist kommt dazu, dass man einem so nachgerüsteten Fahrrad die Technik nicht einmal ansieht. Ideal wenn es auch öfter an öffentlichen Plätzen abgestellt wird.
Das Vivax Assist System gibt es in der Schweiz leider nur bei einem Händler in Baar und kostet inkl. Einbau stolze (aber mit anderen Systemen vergleichbare) 2’658.- Euro.
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Nach dem Open Source Wiener Schnitzel habe ich nun wieder ein schönes Beispiel, wie sogenannte Donationware im realen Leben funktioniert. In verschiedensten Städten gibt es Anbieter von Freetours. Diese bieten kostenlose Stadtführungen an, die meistens auch ein wenig abseits der Touristenströme stattfinden, d.h. ein wenig alternativ sind.
Die Idee bei einer Freetour ist, dass man am Ende der Führung einen freiwilligen Betrag dem Führer gibt. Dieser lebt also von einer möglichst guten Führung durchaus besser, als wenn er unmotiviert seine Geschichten erzählt. Interessanterweise waren die Führer Liam auf der Alternative Tour in Berlin und nun Timmy auf der Free Tour in Bratislava beide aus Australien.

Die Aussensicht auf ein Land und deren Bewohner ist in diesem Fall aber eigentlich gar nicht schlecht, gerade wenn es um Geschichte geht, kann ein Australier diese unbefangener erklären als vielleicht ein Slowake. Anderseits frage ich mich, ob sich Slowaken vielleicht einfach gar nicht auf diesen du kriegst nur Geld, wenn du auch gut bist Deal
einlassen.
Die Free Tour in Bratislava kann ich nur empfehlen. Man kriegt in 2 Stunden wohl nur einen Bruchteil der Geschichte mit, dennoch sieht man ein paar ausserordentliche Plätze und kriegt einiges über die bewegte Geschichte der Slowakei mit. Sei es, dass die Slowakei an der Seite von Hitler den Polen den Krieg erklärt hat, oder dass das berühmteste Bild vom Prager Frühling in Bratislava entstanden ist, die Tour lohnt sich!
Gerade bei einen Tagesausflug von Wien nach Bratislava hat man mit der 2 stündigen Tour nachher noch genug Zeit, den einen oder anderen POI selber anzusteuern und anzusehen. Die Tour startet in der Wintersaison einmal täglich um 13 Uhr, im Sommer dann um 11h und 16h.
Die FreeTours gibt es auch in Athen, Belgrad, Berlin, Bucharest, Budapest, Kiev, Ljubljana, Prag und Sofia.
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Philip Wampfler hat sich Gedanken über die Relevanz von Schweizer Blogs gemacht und schreibt als letzte Bemerkung:
Ich denke, die Schweizer »Alphablogger« haben der Schweiz ein problematisches Blogkonzept vorgelebt. Sie betrieben Lifestyle-, Technik- und Erlebnisblogs, sie waren das Tummelfeld für das Kind im Manne. Bloggen war etwas, womit man Spass haben sollte oder womit man zeigen sollte, wie viel Spass man sonst so hat. Es waren Wohlfühlblogs, in denen allenfalls ein wenig Konsumentenschutz betrieben worden ist. Das ist wohl ein Grund dafür, warum sich Blogs im journalistischen Bereich in der Schweiz nicht behaupten können.
Würde man sich mal die Anzahl der erschienenen Artikel in Tages- und Wochenzeitungen anschauen, und überlegen, was davon (im Sinne des oben erwähnten Artikels) wirklich relevant wäre, anderseits sich dann die Anzahl aktiver Journalisten die diese Artikel produzieren vor Auge führt, man wäre vielleicht erstaunt, wie hoch die Relevanz einer professionell organisierten Medienbranche ist.
Ich wäre schon froh, es gäbe mehr Leute, die sich überhaupt die Zeit nehmen und mehr als 6 Monate bloggen. So nebenbei noch relevante Stories zu recherchieren, aufzubereiten und zu verbreiten ist nun mal nicht so einfach, für Blogger und Journalisten.
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Ich habe ja schon viel über location based services und wie ermüdend ich es finde, wenn solche Apps dann durch eine permanente GPS Nutzung den Akku innerhalb einiger Stunden leersaugen geschrieben. Dazu kommt noch, dass meistens eh nichts passiert ist.
Das komplette Gegenteil ist nun mit ban.jo der Fall. Die geniale App nutzt meine Accounts von Twitter, Facebook, Foursquare und Instagram (und würde auch Path und linkedIn unterstützen) und zeigt mir dann auf einer Map meine Freunde an.

Das funktioniert schon hervorragend, viel cooler ist aber, man sieht auch alle Accounts die auf diesen Services in der Nähe unterwegs sind. Hier in München sind das schnell mal 40 Leute in einem Umkreis von 3 Kilometern, was irsinnig Spass macht um neuen Leuten aus der Region zu folgen.
Dazu kommt, dass sich Ban.jo meine letzte Position merkt, und mich über einen Alert informiert, wenn jemand aus meinem Freundeskreis in der Nähe ist. Davon habe ich doch schon immer geträumt. Heute waren dies in München @christophbauer und @danielleicher, die nicht mal 2km von mir entfernt waren. Und das ganze ohne aktives GPS auf meiner Seite und ohne das die zwei ban.jo nutzen.
So hab ich mir das immer vorgestellt, und ich bin überzeugt, genau solche Apps werden unser soziales Verhalten im öffentlichen Raum verändern.
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Seit einiger Zeit suche ich nach einem Tool, welches mir zeigt, wie aktiv meine Follower auf Twitter sind. Dabei interessiert mich, wann ein Follower zum letzten Mal einen Tweet abgesetzt hat. Da ich kein entsprechendes Tool finden konnte, und die letzten Abende ein wenig Ablenkung brauchen konnte, habe ich mir kurzerhand etwas eigenes entwickelt: Der Twitter Activity Pie. Danke Bastian für die Initial-Hilfe.
Entstanden ist auf Basis der Twitter-async Library von Jason Mathai ein Script, welches sich von all meinen Followern das Datum des letzten Tweets sucht und dann mit Google Charts eine hübsche Kuchengrafik erstellt.

Dadurch sieht man, dass fast 50% meiner Follower in den letzten sieben Tagen auf Twitter aktiv waren, 65% immerhin im letzten Monat. Da ich grundsätzlich keine Followerbereinigungen mache, habe ich unter @leumund aber auch 700 Follower, die seit mehr als 365 Tagen nicht mehr aktiv waren.
Interessant finde ich, dass auf dem Account von @zurvollenstunde, bei dem ja auch kein Followermanagement gemacht wird, dieser Anteil bei nur 2,3% liegt, das kann im Moment aber auch daran liegen, dass das Skript nur die ersten 5’000 Follower berücksichtigt.

Weitere Beispiele habe ich für die Accounts von @pictura, @commafactory, @bloggingtom und @gottago2012 erstellt.
[yellow_box]Closed Beta: Ab sofort kannst du selber einen Twitter Activity Pie für deinen Account erstellen! Bei Fehlermeldungen, einfach nochmals versuchen. [/yellow_box]
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